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    Umfrage zum SAP-Support-Modell: Mehrheit der DSAG-Mitgliedsunternehmen nutzt weiterhin Standard Support (Kopie 1)

    Andreas Oczko, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V., Fachressort Operations/Service & Support

    Walldorf/Nürnberg, 21.09.2010 - Im Sommer 2010 hat die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. eine Umfrage zur Nutzung des SAP-Support-Modells unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Das Ergebnis: Rund 51 Prozent der Teilnehmer setzen auf Standard Support, fast 44 Prozent auf Enterprise Support und etwas mehr als 5 Prozent auf eine gesonderte Support-Vereinbarung für Großkunden (Product Support for large Enterprises).

    Der Standard Support steht bei den DSAG-Mitgliedern im deutschsprachigen Raum nach wie vor hoch im Kurs. Über die Hälfte der DSAG-Mitglieder nutzt das „einfachere“ Support-Modell, wobei der Anteil am gesamten deutschsprachigen Markt noch sichtbar höher sein dürfte. Das hat eine Umfrage unter den DSAG-Mitgliedern im Sommer 2010 ergeben, an der knapp 700 Personen teilnahmen. „Die hohen Nutzungszahlen von Standard Support hängen unter anderem mit dem hohen Reifegrad der Installationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Anders als im Rest der Welt hat ein großer Teil der Kunden im deutschsprachigen Raum langjährige Erfahrungen mit ihren SAP-Systemen“, kommentiert Andreas Oczko, stellvertretender DSAG-Vorstandsvorsitzender und Mitglied im Vorstand des Fachressort Operations/Service & Support, die Zahlen. Durch das bisher aufgebaute umfassende Know-how reicht vielen Unternehmen heute noch das einfachere Support-Modell aus, mit dessen Umfang und Leistungsfähigkeit fast 80 Prozent der Befragten zufrieden sind. Die Zahl liegt um zehn Prozent höher als beim Enterprise Support. Das könnte daran liegen, dass zum einen die Erwartungshaltung an Enterprise Support höher ist oder zum anderen sich die Kunden bisher nicht mit dem Angebot beschäftigt haben. Gemeinsam mit SAP arbeitet die DSAG daran, ihre Mitglieder mit vollumfänglichen und aussagekräftigen Informationen und Hilfestellungen zum Support-Angebot der SAP zu versorgen. Zu diesem Zweck wurden zeitversetzt zur Umfrage Informationstermine zu SAP-Support-Themen von DSAG und SAP über Web-Konferenzen durchgeführt, die von den Mitgliedern sehr gut angenommen wurden.

    Als dritten Punkt hat die DSAG die Wechselbereitschaft beim Support-Modell abgefragt. Diese liegt momentan auf einem sehr niedrigen Niveau. Den Stichtag am 30.09.2010 planen 0,5 Prozent der Mitglieder für einen Wechsel zum Enterprise Support zu nutzen. Auf Standard Support wollen drei Prozent zurückgehen. Die DSAG hat vor Jahren schon die Notwendigkeit einer Wahlmöglichkeit beim Support-Modell erkannt und sich seither mit Nachdruck dafür eingesetzt. Um dies zu gewährleisten, steht der Anwenderverband auch im Rahmen der Get-Well-Initiative in ständigem Austausch mit SAP. Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der Software als auch der Anwendung des SAP Solution Managers, der insbesondere für den Betrieb der SAP Business Suite eine Schlüsselfunktion zur effizienten Nutzung des SAP-Support-Angebots besitzt.

    Über die DSAG
    Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, bedarfsgerechte SAP-Lösungen zu schaffen sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP- Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 2.300 Mitgliedsunternehmen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert.

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