Die eigentlich formale Geburtsstunde der DSAG war der 25. Juni 1997: An diesem Tag haben sich fünf Visionäre aufgemacht, um beim Amtsgericht Heidelberg einen Verein namens Deutsche SAP-Anwendergruppe – kurz DSAG – anzumelden.
Getroffen haben sich die vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder der ersten Stunde schon früher – nämlich bereits im Jahr zuvor, als die DSAG noch „ein mehr oder weniger“ loser Verbund von Firmen war und die Idee vorherrschte, dass sich die Firmen eher in Form von Selbsthilfegruppen autonom organisieren sollten. Mit zwei Arbeitskreisen war die Gruppe damals noch recht überschaubar, nichtsdestotrotz ließ man es sich nicht nehmen, bereits in diesem frühen Stadium einen Lenkungskreis einzurichten. Und man schritt weiter voran: Mit dem Logo und der ersten Informationsveranstaltung folgten weitere Meilensteine: Die Gruppe initialisierte direkt weitere 15 Arbeitskreise.
Im Jahr 1999 gab es dann eine Premiere zu vermelden: Der Verein berief mit Professor Dr. Paul Wenzel, seinen ersten Geschäftsführer. Als Nachfolger von Peter Horner, dem ersten Vorsitzenden der DSAG wurde Alfons Wahlers, ins Amt berufen.
Zum Jahrtausendwechsel wurde nicht nur das bis dahin gewachsene partnerschaftliche Verhältnis mit SAP durch die Unterzeichnung einer offiziellen Kooperationsvereinbarung manifestiert. Gleichzeitig sprach SAP der DSAG damit eine führende Rolle unter den europäischen SAP-Anwendergruppen zu.
Und – damit nicht genug: Die DSAG gründete ihre eigene Geschäftsstelle im gleichen Jahr.
Ende 2004 war es dann soweit: die DSAG überschritt mit der Entscheidung der Mitglieder des Austria CCC Forums sich der DSAG anzuschließen, erstmals Landesgrenzen. Die Deutsche SAP-Anwendergruppe wurde damit – nach Zustimmung der Mitgliederversammlung – zur Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe. Eine Initialzündung, die ein Jahr später – mit der Einbindung der Schweizer SAP User Groups – vervollständigt wurde.
2007 auf der Mitgliederversammlung wurde Prof. Karl Liebstückel zum neuen Vorstandsvorsitzendern der DSAG gewählt, nachdem Alfons Wahlers sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatte.