Dafür stehen wir
Klar formulierte Ziele sind für uns die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit mit SAP über alle Ebenen. Dazu gehört an erster Stelle, die Interessen unserer Mitglieder zu vertreten - auch indem wir kontinuierlich Einfluss nehmen auf die Weiterentwicklung von SAP-Lösungen und -Services.
SAP ERP
SAP ERP als Unternehmenssoftware ist bei der Mehrheit der DSAG-Mitglieder eine feste IT-Größe. Die DSAG setzt sich ein für:
SAP NETWEAVER/PLATTFORM
Verschiedene SAP-Anwendungen laufen auf unterschiedlichen SAP-NetWeaver-Versionen (7.0 und 7.1). Das sorgt für Flexibilität, aber auch für Aufwand. Außerdem nimmt zurzeit die Komplexität der Plattform durch die SAP Enhancement Packages eher zu. das verursacht Kosten. Die DSAG setzt sich ein für
Anwenderfirmen sollen eine klare Vorstellung von der zukünftigen Entwicklung der zahlreichen SAP-NetWeaver-Plattformen erhalten.
Eine zentrale, stabile, in ABAP programmierte SAP NetWeaver-Plattform etablieren, auf der sämtliche SAP-Business-Suite-Anwendungen laufen sowie für eine Java-Plattform, die Raum für flexible Weiterentwicklungen bietet -> Komplexitätsreduktion
Wichtige funktionale Erweiterungen wie MDM oder Identity Management sollen zu "echten" Komponenten von SAP NetWeaver werden und nicht ausserhalb der Geschäftsprozess-Plattform angesiedelt werden.
Funktionale Erweiterungen sollten den SAP Enhancement Packages vorbehalten sein
Nachhaltige Informationen und den Abgleich der Kundenerwartungen mit der SAP-Planung, damit Kunden frühzeitig und zuverlässig planen können
Nachvollziehbare Lizensierung der Business Process Platform
BUSINESS OBJECTS/SAP NETWEAVER BW
Der Zukauf von Business Objects wirft bei den Anwendern immer noch viele Fragen auf, vorrangig zum Investitionsschutz, zur Produktabgrenzung zu SAP NetWeaver Business Warehouse, zum Support und zur künftigen Preispolitik. Die DSAG setzt sich ein für
SAP Solution Manager
Der SAP Solution Manager ist einer der Schlüssel zur Nutzung des Enterprise-Support-Angebots. Dieses wird von einem Großteil der Kunden zu wenig genutzt. Eine DSAG-Umfrage identifiziert Schwachstellen, wie z. B. fehlendes/mangelndes Wissen über Funktionalitäten, fehlende Anbindung von Fremdprodukten/Tools, kein oder kaum feststellbarer Mehrwert, zu hohe Komplexität. Die DSAG setzt sich ein für:
- Die Verbesserung des SAP Solution Managers
- Steigerung des Nutzengrads und der Mehrwertgenerierung bei den Kunden
LIZENZMODELL /PRICING
Das aktuelle SAP-Lizenzmodell bietet nicht die notwendige Transparenz für Anwender. Speziell für mittelständische Unternehmen wird die zunehmende Komplexität zur Herausforderung (z. B. indirekte Nutzung, Engine-Preise). Durch die endgültige Konfiguration von Verträgen ohne Möglichkeit, Parameter zu ändern, legen Unternehmen sich für Jahre fest. Die DSAG setzt sich ein für
- Mehr Transparenz beim Lizenzmodell
- Nachhaltige Flexibilisierung bestehender Lizenzverträge
- Jährliches Delta-Dokument, das die Unterschiede zu den Vorgänger-Preislisten und deren Implikationen im Überblick zeigt
- Einfachere Adaption des Lizenzmodells an betriebliche Prozesse
SAP BUSINESS BYDESIGN
SAP hat mit SAP Business ByDesign ein neues Mittelstandsprodukt entwickelt und Ende 2007 für ausgewählte Kunden freigegeben. Die DSAG vertritt die Forderung, dass
- SAP Business ByDesign typische mittelständische Anforderungen wie die schnelle Implementierung, eine einfache Benutzerführung und bedarfsgerechte Funktionalitäten abdeckt
- Business Process Redesign im Rahmen der Projekte als zusätzlicher Werttreiber für die Unternehmen etabliert wird
BRANCHENLÖSUNGEN
Die DSAG soll zur ersten Anlaufstelle für alle Aktivitäten werden in Bezug auf die Verbesserung und Weiterentwicklung der SAP-Industrielösungen, und zwar für alle Branchen. Ziel der Aktivitäten ist,
- dass die Branchen, die nicht im Fokus der SAP stehen, ebenfalls Gehör bei SAP finden und ihre Anforderungen adressieren und durchsetzen können
- die Weiterentwicklung sämtlicher Branchenlösungen
- die kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen SAP und DSAG auch im globalen Kontext
- die gemeinsame Unterstützung von kritischen (Produktweiter-)Entwicklungen
- die Abstimmung definierter Kriterien für erforderliche (Produktweiter-)Entwicklungen seitens der SAP (z. B. gesetzliche Bestimmungen)
- die Kooperation mit Industrial Value Networks der SAP und anderen Anwendervereinigungen sowie Branchenverbänden
SAP BUSINESS SUITE
Die SAP-Business-Suite-Anwendungen sind Bestandteil einer modular aufgebauten Unternehmenssoftware mit den Komponenten ERP, CRM, SCM, SRM und PLM. Die SAP Business Suite wird über das Konzept der SAP Enhancement Packages funktional erweitert und aktualisiert. Der Weg ist gut, die Strategie wird sich in der Zukunft noch beweisen müssen. Ihre vorrangigen Ziele sieht die DSAG
in der Erstellung und Einhaltung einer ganzheitlichen, abgestimmten Roadmap
in der praktischen Wissensvermittlung zum Einspielen der SAP Enhancement Packages
in benutzergerechten Preismodellen
in einer vereinfachten, einheitlichen Benutzerführung über alle Komponenten hinweg
in durchgängigen Prozessen über die Komponenten hinweg (verbesserte Integration der SAP-Business-Suite-Produkte)
in der Verringerung der Komplexität in der System- und Anwendungslandschaft