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    DSAG-Investitionsumfrage 2012: Mehr geplante Ausgaben für SAP

    Prof. Dr. Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V.

    Walldorf, 30. Januar 2012 – Es wird weiter mehr in die IT investiert. So das Ergebnis der 9. Investitionsumfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. Demnach steigen die geplanten IT-Budgets in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 3,4 Prozent. Über ein Drittel der Befragten planen dabei mehr in das SAP-Produktportfolio zu investieren. Die Budgets sollen in diesem Bereich um 30 Prozent steigen. Top-Thema bleibt die Virtualisierung. 86 Prozent der Umfrageteilnehmer haben ein SAP ERP 6.0-System im Einsatz (2011: 83 Prozent). Die Support-Modelle halten sich die Waage.

    Im SAP-Umfeld konzentrieren sich die Investitionen im deutschsprachigen Raum vorrangig auf Prozesse (56 Prozent), Software, Lizenzen und Upgrade-Projekte (36 Prozent) gefolgt von der Hardware (18 Prozent). Am stärksten investieren Anwender in SAP ERP (62 Prozent) und SAP NetWeaver (38 Prozent). Bei den ERP-Lösungen dominiert der Bereich Logistik mit 41 Prozent. Auch das Rechnungswesen steht mit 27 Prozent im Fokus von Investitionsvorhaben. Bei SAP NetWeaver führt Business Warehouse mit 19 Prozent die Rangliste an, gefolgt vom SAP NetWeaver Portal (10 Prozent). 15 Prozent der Befragten planen zudem, in den SAP Solution Manager zu investieren. Kaum Budgets werden in 2012 laut Untersuchung für die In-Memory-Technologie und Cloud Computing eingeplant. Investitionsschwerpunkte liegen dagegen bei der Virtualisierung mit 71 Prozent und bei mobilen Anwendungen mit 59 Prozent.

    Bei den Support-Modellen halten sich Standard Support mit 41 Prozent und Enterprise Support mit 36 Prozent immer noch fast die Waage. In Österreich und der Schweiz liegen dabei die Zahlen bei Enterprise Support deutlich höher. Die Wechselbereitschaft ist nach wie vor niedrig und liegt bei drei Prozent. Ein Prozent der Teilnehmer lässt seine Systeme bei Drittanbietern warten. Gleich hoch liegt der Prozentsatz derer, die keine Wartung in Anspruch nehmen.

    Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der DSAG: „Ungeachtet der in der Öffentlichkeit geführten Diskussionen um Hypethemen wie Cloud Computing oder Mobility, ist die Investitionsbereitschaft von SAP-Kunden im ERP-Umfeld nach wie vor am größten. Dies zeigt uns, dass auch in Zukunft ERP den Mittelpunkt integrierter SAP-Landschaften bilden wird.“

    Insgesamt nahmen 323 CIOs, CCC-Leiter und Unternehmensvertreter aus DSAG-Mitgliedsfirmen in DACH an der Online-Umfrage im November/Dezember 2011 teil.

    Über die DSAG
    Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 2.500 Mitgliedsunternehmen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert.

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