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Beweggründe für die Arbeitsgruppe Finance (Schweiz)

Unternehmerischer Sachverhalt

  • Die einzelnen Unternehmen untersuchen, planen und realisieren schon eine Transformation nach S/4HANA, welche auch einen signifikanten kritischen Erfolgsfaktor auf S/4HANA Finance hat. Diese S/4-Anwendung verzeichnet ein branchenübergreifendes Einsatzfeld und ist zudem von wesentlichen den länderspezifischen Vorgaben/Anforderungen geprägt.
  • Mit S/4HANA Finance gibt es Änderungen am architektonischen Modell. Im Weiteren kamen neue Funktionalitäten hinzu, wie beispielsweise das neue Cash Management (SAP Cash Management powered by SAP HANA), das Reengineering der integrierten Planung (SAP Integrated Business Planning – IBP) u.w..
  • Neben den neuen Funktionen kamen mit S/4HANA Finance auch wesentliche Verbesserungen/Optimierungen im bestehenden Funktionsumfang dazu, z.B. das flexibilisierte und harmonisierte Berichtswesen im Accounting etc..
  • Mit S/4HANA steht auch die neue Anlagenbuchhaltung (NAA - New Asset Accounting) zur Verfügung. Im Zusammenhang mit dieser Nutzung müssen verschiedene Systemausprägungen vorgenommen werden. Ebenso ergeben sich Änderungen in den Modulen rund um das Controlling und Konsolidierung.
  • Neben den systemischen Neuerungen und Optimierungen mit S/4HANA Finance wollen wir auch eine optimale Adaption der schweizerischen Anforderungen wie SEPA (ISO 20022), länderspezifische Zahlwege, Währungs-Buchungskreisdifferenzierungen u.w. in der Schweizer Arbeitsgruppe gezielt behandeln und mit den Best Practice-Gedanken bzw. –Lösungsszenarien zu signifikanten Nutzeneffekten kommen.

Zielsetzungen und inhaltliche Schwerpunkte

In Ableitung zum unternehmerischen Sachverhalt haben wir folgende primären Zielsetzungen und inhaltlichen Schwerpunkte:

  • Intensives Verfolgen der geplanten und laufenden SAP-Entwicklungen rund um S/4HANA Finance mit den verschiedenen Applikations-Modulen
  • Frühzeitiges Erkennen von relevanten Aus- und Wechselwirkungen bezogen auf die systemische Funktions- und Prozessadaption, Benutzerorganisation, Integration zu den Umsystemen, Erfüllung der gesetzlichen, revisionstechnischen Vorgaben
  • Informationsvermittlung und –austausch zwischen SAP, Implementierungspartnern und den Anwender-/Nutzerkreisen
  • Erfahrungsberichte mit Lessons Learned über Einführungs-, Erweiterungs- und Transformationsprojekte sowie den operativen Betrieb
  • Herausschälen von möglichen Optimierungsansätzen sowie Formulierung von Anforderungen zuhanden der SAP. Verfolgen der Einflussnahme über das etablierte Influencing-Programm
  • Abstimmung und Erfahrungs- und Know-how-Austausch mit anderen Arbeitsgruppen in angrenzenden Themenbereichen sowie im DACH-Verbund
  • Weiterentwicklung der Potenzialanalyse und Ableitung der erforderlichen Handlungsmassnahmen im Sinne einer rollierenden Massnahmenplanung für die Etablierung und Intensivierung der gezielten Arbeitsgruppenaktivitäten
  • Dabei wollen wir auch die vielschichtige Schweizer Spezifika gezielt berücksichtigen, welche als Fundament für verschiedene Branchen, Prozesse und Anwendungen eine grosse Relevanz hat und in den einzelnen modul-/prozessspezifischen DSAG-Arbeitsgruppen gezielt und vertiefter behandelt werden. Zusätzlich zu den Schweizer System-Erfordernissen, regulatorischen Vorgaben u.ä., spricht auch die geografische Nähe für eine Schweizer Arbeitsgruppe, um lange Reisewege und damit -kosten vermeiden zu können.

Zielgruppe

Als Zielgruppe sprechen wir besonders folgende Persönlichkeiten und Funktionsträger an:

  • Projekt- und Teilprojektleiter im SAP-Umfeld, speziell in den finanzwirtschaftlichen Modulen
  • Experten und Führungsinstanzen im Finanz- und Rechnungswesen
  • Consultants von SAP-Implementierungspartnern aus den Bereichen des Finanz- und Rechnungswesens
  • Leiter ICT-, Prozess-Engineering und ICT-Governance
  • Projektleiter und Organisations-/Prozessentwickler im betrieblichen Organisationsmanagement
  • Leiter SAP CCoE (Customer Center of Expertise)
  • ICT Solution Architects
  • Spezialisten aus dem Risk & Compliance-Management