3G-Dokumentation braucht tragfähige technische Lösung

Dez 7, 2021 | Presse | 0 Kommentare

Walldorf, 07.12.2021 – Seit dem 24. November ist das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft. Es enthält unter anderem wichtige Regelungen, um das Infektionsrisiko für Arbeitnehmende zu senken – etwa die Homeoffice-Pflicht und die 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Doch mit der 3G-Regel stehen Unternehmen auch vor der Herausforderung, den ordnungsgemäßen Zugang zu dokumentieren. Hierzu gibt es bereits technische Möglichkeiten, doch sie bieten noch nicht das, was Unternehmen wirklich unterstützen würde – so die Meinung der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG).

Hermann-Josef Haag, DSAG-Fachvorstand Personalwesen & Public Sector:

„Der anfallende Aufwand, was die Dokumentation des ordnungsgemäßen Zugangs bei der 3G-Regelung anbelangt, ist für die Unternehmen sehr unterschiedlich. Zum einen kommt es auf die Impfquote unter den Mitarbeitenden an. Zum anderen ist der Aufwand durch die grundsätzliche Homeoffice-Pflicht vor allem in den Bereichen höher, wo die Mitarbeitenden nicht von zuhause arbeiten können. Unsere Erfahrung ist es, dass der meiste Prüfaufwand da anfällt, wo Ungeimpfte arbeiten. Denn hier muss täglich geprüft und dokumentiert werden.

Hermann-Josef Haag, DSAG-Fachvorstand Personalwesen & Public Sector

Bei kleineren Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitenden wird das oftmals noch manuell gehandhabt in Listen – oder die Kolleginnen und Kollegen wissen untereinander wer geimpft ist, sodass sich die Dokumentation vereinfacht. Bei Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden und Standorten wird das komplizierter. Unternehmen mit einzelnen Werken auf dem Betriebsgelände, nutzen häufig die vorhandene Schließanlage zur technischen Dokumentation. Wer geimpft wurde, bekommt seine Zugangskarte freigeschaltet und Ungeimpfte werden erst nach Testvorlage freigeschaltet. Doch auch hier ist der manuelle Verwaltungs- und Betreuungsaufwand enorm. Eine umfassende, technische Lösung wäre wünschenswert.

Vor diesem Hintergrund ist es begrüßenswert, dass einige SAP-Partner bereits Lösungen entwickelt haben, wo Mitarbeitende ihrem Arbeitgeber ihren Impfstatus mittels einer Fiori-App mitteilen können. Und diese Information kann dann elektronisch verwaltet werden. Doch was bisher noch fehlt, ist die Möglichkeit der Erfassung direkt in das Personalsystem mittels Self-Services. Natürlich spielt hier auch das Thema Datenschutz eine Rolle, da es sich um sensible, schützenswerte Daten handelt. Wenngleich dieses Thema nicht einfach zu lösen ist, wäre es aus Sicht der Unternehmen mehr als wünschenswert, dass Wirtschaft und Software-Unternehmen an einer gemeinsamen Lösung zur Vereinfachung der ordnungsgemäßen Dokumentation der 3G-Regel arbeiten.

Auch SAP bietet hier inzwischen eine Lösung. Sie soll Arbeitgebern eine IT-gestützte, einfache und sichere Erfassung sowie Bestätigung des Covid-19-Impfstatus der Mitarbeiter ermöglichen. Das Impf- und Testmanagement-Tool von SAP Qualtrics kombiniert dazu digitale Formulare, automatisierte Arbeitsabläufe und Dashboards. Aus DSAG-Sicht ist es sehr positiv, dass SAP hier schnell mit einem Lösungsangebot aufwartet. Schließlich hatten die Arbeitgeber nur zwei Tage Zeit, die 3G-Regelung umzusetzen. Insgesamt empfehlen wir unseren Mitgliedsunternehmen die technologischen Angebote am Markt zu dieser Thematik im Blick zu behalten und vor einer Entscheidung für eine technische Lösung Kosten und Nutzen im Blick zu behalten.“

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