Trotz Erfolg mehr Transparenz bei SAP HANA gefordert

DSAG nimmt weiter Einfluss auf Lizenzmodelle

Walldorf

09.07.2014 – Nach Diskussionen mit der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. nimmt SAP Änderungen beim Preismodell von SAP HANA vor und gestaltet die Lizenzierung transparenter. Damit hat die DSAG erneut Einfluss auf die Lizenzierung genommen und einen Vorteil für mittelständische Unternehmen erwirkt. Weitere Forderungen wurden adressiert.

Nach intensiver Zusammenarbeit ist SAP auf das Feedback der DSAG eingegangen und hat das Preismodell für SAP HANA weiter an die Bedürfnisse der Anwender angepasst. Dazu zählt etwa die Limited Runtime Lizenz für SAP HANA. Früher war diese Gigabyte-basiert. Der Preis dieses Lizenzmodells richtete sich nach dem genutzten Hauptspeicher und war aus diesem Grund gegebenenfalls sehr teuer und wenig kundengerecht. Künftig ist es dagegen möglich, einzelne Teillandschaften zu lizenzieren. Das bietet u. a. für Mittelständler große Vorteile.

Andreas Oczko, DSAG-Vorstand Operations/Service & Support, freut sich: „Unternehmen müssen nicht den ganzen Kuchen kaufen, sondern können ein Stück abschneiden, das dann lizenziert wird. Das gilt für die Business Suite on HANA und auch für das BW on HANA.“

Weitere Verbesserungen angestrebt
Nicht für alle bringt die neue Regelung genügend Vorteile. Daher gibt es noch weitere Punkte, die in Bezug auf die Lizenzierung von HANA verbessert werden sollten. Aktuell arbeiten SAP und die DSAG z. B. an der Mindestabnahmemenge beim HANA User-Pricing. Diese ist nicht nutzungsgerecht. Würde sie abgeschafft, ließe sich für Unternehmen jeder Größe ein Business Case für SAP HANA berechnen, Investitionsanträge wären leichter begründbar und Kunden hätten leichteren Zugang zu den Innovationen.

„Wir sind einen Teil des Wegs gegangen. Positiv ist, dass die Transparenz bei der HANA-Lizenzierung zugenommen hat. SAP bewegt sich damit auf die Kunden zu. Es gibt aber noch einige Baustellen, an denen gearbeitet werden muss. Wir als DSAG bieten unsere Mitarbeit und Lösungsvorschläge bei diesem komplexen Thema an", signalisiert Andreas Oczko weitere Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

FAQ-Dokument nur für DSAG-Mitglieder
Für DSAG-Mitglieder haben die Gespräche mit SAP noch einen weiteren positiven Nebeneffekt. In diesem Rahmen ist ein FAQ-Dokument entstanden, in dem wichtige Fragen zur Lizenzierung von SAP HANA beantwortet werden. Es wird Fall für Fall dargestellt und verständlich gemacht, wie die HANA-Lizenzierung funktioniert.

Das Dokument richtet sich an CIOs, CCC-Leiter und alle, die überlegen, SAP HANA einzusetzen. Neben mehr Transparenz gibt das Dokument den Anwendern Sicherheit, wie weit sich Unternehmen im Lizenzmodell bewegen können, ohne dass zusätzliche Lizenzierungskosten anfallen.

Das Dokument können DSAG-Mitglieder hier herunterladen: www.dsag.de/go/lizenzinformationen

Bildnachweis: istock

Über DSAG

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 3.000 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 55.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dsag.de, www.dsag.at, www.dsag-ev.ch.

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